Eine Welt ohne Götter

Kaum jemand erinnert sich noch an die Zeit der Helden und Wunder. Viele der Geschichten sind längst vergessen. Einige wenige wurden zu Legenden, flüsternd erzählt in den flackernden Schatten abendlicher Lagerfeuer.

Eine Welt ohne Götter

Kaum jemand erinnert sich noch an die Zeit der Helden und Wunder. Viele der Geschichten sind längst vergessen. Einige wenige wurden zu Legenden, flüsternd erzählt in den flackernden Schatten abendlicher Lagerfeuer.

Und manchmal, wenn das Knistern der verglimmenden Glut das Ende des Abends einläutet, wird das Lied vom Hybris der letzten Könige angestimmt.  Eine unheilige Allianz, geschmiedet in den Hallen der Unzufriedenen. Unvorstellbare Lügen, von falschen Priestern hinausgetragen an das Ohr des gemeinen Volkes. Finstere Taten, die die Harmonie zwischen Menschen und Göttern zerstören. Ein altes Artefakt, das den ewigen Bruch besiegelt.
Die letzten Takte klingen meist einsam und traurig durch die folgende Stille. Denn jeder weiß, dass die Welt ohne Götter zu einer Welt der Dunkelheit wurde.

Die einst so mächtigen Königreiche sind zerfallen in Stämme und Stadtstaaten. Es gilt das Recht des Stärkeren und das Gesetz der Gier. Denn was gibt noch Mut und Hoffnung, wenn nichts mehr da ist, woran man noch glauben kann? 

Und doch erhellen immer wieder kleine Funken die aussichtslose Dunkelheit.
Ein alter Mann, der vergangene Taten bereut und sich an einen heldenhaften Moment klammert. Ein mittlerweile fast erwachsenes Mädchen, das fest an die geflüsterten Geschichten glaubt und in ärgster Not auf ein Wunder hofft. Die Mutter, die für ihren ungeborenen Sohn und eine bessere Welt betet.
Wie Sternschnuppen ziehen die einzelne Schicksale durch die ewige Nacht. Doch sie verglühen nicht. Gemeinsam durchdringen sie den Schleier, der die Welt der Götter von der Welt der Menschen trennt. 

Die uralte Anziehungskraft zwischen Sterblichen und Unsterblichen, die in den vergangen Jahrhunderten gleich einem schwachen Puls kaum zu spüren gewesen war, kehrt mit einem Schlag zurück. Eine Symbiose, die nie hätte getrennt werden sollen aber zum Glück auch nie ganz zu durchtrennen war.

Solange Menschen vertrauen, wird es Götter geben, die sie beschützen. Denn die größte Macht im Universum ist die Seele derer, die glauben. Für die Götter ist sie die Quelle der Kraft und Elixier des Seins. Je mehr Anhänger einem Gott folgen, desto stärker und mächtiger wird er. 

Nach der Herrschaft der Könige und der darauffolgenden Ära der Dunkelheit bricht nun das Zeitalter der Götter an. Und damit ein neuer Morgen für die gesamte Menschheit.

 

 

 

Über das Spiel

As one of the mighty gods, you control the destiny of your people to defeat your opponent. But know that everything comes with a price.

Guardian Gods is a strategic and adapting board game. It is full of decisions and unlike anything you have played before.

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